Krankheitsbilder

Als Napoleon 1813 geschlagen aus Russland floh, hinterließen seine Truppen in Europa nicht nur eine blutige Spur der Verwüstung, sondern auch eine durch Läuse übertragene Typhusepidemie. Die allgemeine Sterblichkeitsrate der Seuche lag bei 30%. Hahnemann, der zu der Zeit in Leipzig arbeitete, muss angesichts der Katastrophe im Akkord gearbeitet haben. Sein Erfolg mit der Homöopathie war durchschlagend. Von insgesamt 180 Typhuspatienten verlor er nur zwei. Diese gut belegte Leistung verschaffte seiner neuen Methode enormes Ansehen.


Früh- und Neugeborene

leiden oft unter Anpassungs-Störungen, z.B. im Wärme- System, reagieren mit Trinkschwäche oder Problemen im Verdauungsapparat. Stillprobleme, Schlafstörungen, oder Regulationsstörungen können die ersten Wochen sehr belasten. Manchmal beschwert ein traumatisches Erlebnis während der Geburt die sensible erste Phase des Lebens.

Kinder

leiden unter Ekzemen, Infekt- Anfälligkeit, Unverträglichkeiten. 

Hier sieht man in der Praxis auch Gedeihstörungen, Schlaf-Störungen, ausgeprägte Trotzphasen. Ältere Kinder zeigen Auffälligkeiten im Sozial-verhalten: Extreme Schüchtern-heit, aggressive Tendenzen. ADHS oder Teilleistungs- Störungen erschweren den Alltag. Dazu kommen immer wieder schwächende Infekte.

Erwachsene

leiden unter Migräne, Intoleranz oder Allergien, Infekten, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Burnout, Ängsten, depressiven Verstimmungen oder anderen psychosomatische Problemen. Auch PMS, Menstruations- Beschwerden, unerfüllter Kinderwunsch, Schwanger-schaftsbeschwerden oder Schwierigkeiten während des Klimakteriums gehören zum therapeutischen Spektrum der Homöopathie.


Grenzen hat die Homöopathie erreicht, wenn sie keine Reize mehr auf den Organismus ausüben kann. Dies ist der Fall, wenn Organe und Organsysteme sehr stark pathologisch verändert oder zerstört sind oder wenn so genannte krankheitserhaltende Umstände eine Heilung erschweren. Erkrankungen mit Nichtbildung von Hormonen (z.B. Wachstumshormone oder Insulin) oder degenerative Erkrankungen wie Alzheimer können homöopathische Medikamente nicht heilen - doch selbst bei irreversiblen Erkrankungen bemerken die Patienten eine Linderung ihrer Beschwerden und eine erfreuliche Verbesserung ihres Allgemeinzustands. Auch progressive Erkrankungen lassen sich günstig beeinflussen. Grenzen legt mir das Heilpraktikergesetz bei bestimmten Infektionskrankheiten auf.